Donnerstag, 26. Juni 2014

Himbeer-Creme-Torte (V)


Für eine große Springform (ø26 cm), 12 Stücke

Biskuit-Boden
* 150 g Mehl
* 100 g Zucker
* 50 g Margerine
* 125 ml Sojamilch
* 3 TL Backpulver (ca. 1/2 Packung)

Alles zu einem glatten Teig verühren. Eine 26 cm Springform einfetten & -mehlen und ca. 20 Minuten bei 175°C backen. Danach in der Springform abkühlen lassen.

Himbeer Creme
* 300 g Himbeeren (tiefgefroren z.B.)
* 200 g Sojajoghurt
* 80 g Zucker
* 150 ml Pflanzenmilch
* ca. 1,5 TL Agar Agar
* 200 ml Schlagsahne (ich empfehle LeHa Schlagfix)

Himbeeren auftauen lassen. Danach mit 100 g Joghurt und dem Zucker fein pürieren. In einem kleinen Topf den restlichen Joghurt mit der Milch und dem Agar Agar vermischen und aufkochen lassen - ca. 2 Minuten köcheln lassen. Danach gut mit der Himbeermasse vermischen. Die Schlagsahne aufschlagen. Wenn die Masse nicht mehr ganz so heiß ist - nur noch knapp über Körpertemperatur - (wahrscheinlich muss man mind. 10 Minuten warten, manchmal auch länger) kann man vorsichtig die Sahne unterheben und zwar so lange, bis keine weißen Schlieren mehr sichtbar sind. Dann in die Springform auf den Biskuitboden gießen und ein paar Stunden kühlen & fest werden lassen!

Dazu passt super dunkle Schokolade (z.B. als Schicht auf dem Biskuit), aber auch Minze und Basilikum machen sich super dazu!

Sonntag, 15. Juni 2014

Afrikanisch inspiriert: Schwarzer Bohnen-Süßkartoffel-Erdnuss Eintopf (V)



Ich bin immer sehr neugierig, was die Küche anderer Weltregionen anbelangt. Und so googelte ich letztens ein bisschen nach afrikanischer Küche und ihren Gewürzen und fand dabei ein Kochheft im pdf-Format vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung mit vielen Rezepten aus den verschiedenen Ländern Afrikas. Natürlich kaum vegan, aber ich habe mich von den Gemüsesorten und v.a. von Gewürzen inspirieren lassen. Heraus kam dann ein schmackhafter Eintopf!

Für 4-5 Portionen

* 200 g schwarze Bohnen
* 2 mittelgroße Zwiebeln
* 2-3 Knoblauchzehen
* Ingwerstück, walnussgroß
* 1 große Süßkartoffel – 450-500g
* 2 Dosen gehackte Tomaten (je 400g)
* 4 EL Erdnussmus (z.B. von Alnatura/dm im Glas für 1,99€)
* Gewürze: Chili, Koriandersamen, Kardamonsamen, Zimt, optional: Berbere 

Die Bohnen in reichlich Wasser einige Stunden oder über Nacht einweichen (bei mir waren es 6 Stunden). Dann in einem Topf mit Wasser und einem halben TL Natron 20 Minuten kochen. Ohne Natron gehts auch, ich habe aber gelesen, dass es den Garvorgang beschleunigt! Generell kann es bei schwarzen Bohnen anscheinend sehr unterschiedlich lang dauern, bis sie gar sind. Einfach so lange kochen, bis sie zwar noch Biss haben, aber schon relativ durch erscheinen. Danach abgießen und beiseite stellen.
Zwiebel, Knoblauchzehen und Ingwer fein schneiden und mit etwas Öl in einem großem Topf anbraten. Süßkartoffel schälen und ebenfalls klein würfeln (ca. 0,5x0,5cm) und in den Topf dazugeben. Mit den Tomaten ablöschen und mit geschlossenem Deckel ca. 20 Minuten köcheln lassen, bis die Süßkartoffeln durch sind.
Dann Erdnusmuss und die Bohnen dazugeben, gut würzen, mit Salz abschmecken und zusammen nochmal ein bisschen köcheln lassen.

Dienstag, 10. Juni 2014

Einfacher Eistee (V)


An warmen Tagen schmeckt ein leckerer Eistee besonders gut und das kann man ziemlich easy selbstmachen & nach Belieben abwandeln. Eistee hausgemacht!

* 1,5 l Wasser
* 2-3 Teebeutel schwarzer Tee
* 5 EL Limetten- oder Zitronensaft
* 3-4 EL Rohrzucker
* Frisch gepresster Saft einer Orange oder Schuss anderen Saft (Maracuja, Mango, Kirsche...)
* Bio-Zitronenscheiben & anderes Obst zum garnieren
* optional: Eiswürfel

500 ml Wasser aufkochen und in einer kleinen Teekanne die Teebeutel damit übergießen. 5-7 Minuten ziehen lassen. Dann Rohrzucker oder anderes Süßungsmittel einrühren, in eine große Karaffe umfüllen und den restlichen Liter möglichst kaltes Wasser dazugießen. Mit Limettensaft abschmecken - ich habe diesmal den Bio-Direkt-Limettensaft von Alnatura/DM verwendet, anstatt selbst auszupressen - man soll sich an so heißen Tagen ja nicht zu sehr anstrengen ;)
Je nach Belieben dann noch etwas Saft dazugeben - ich habe einfach eine Orange ausgepresst, aber ich kann es mir mit anderen Säften auch sehr gut vorstellen - und noch ein paar Zitronenscheiben und evtl. auch anderes Obst reinschmeißen, ich habe dazu einen Pfirsich in Streifen geschnitten.
Dann noch ein Weilchen kalt stellen oder gleich auf Eiswürfeln servieren!

Freitag, 30. Mai 2014

Indische Gemüse-Pakora mit Naan, Minz-Raita & Mango-Chutney (V)


Kürzlich veranstaltete ich mit einer guten Freundin zusammen für unsere Familien ein 8-Gänge-Menü. Das machen wir immer mal wieder zusammen - schon seit wir 13 Jahre alt sind! Dieses war das erste vegane und es war noch kreativer als die zurückliegendenen Menüs! Als eine der beiden Hauptspeisen gab es dieses indische Gericht. Das Rezept dürfte für 4 normale Hauptspeisenportionen reichen - bei uns wurden es 10 Mini-Portionen, da bei einem 8-Gänge-Menü die einzelnen Gänge nicht überdosiert sein dürfen, wenn man da lebendig rauskommen will ;)

Bei unseren Gästen kam es (so wie alle anderen Gänge auch) super an, v.a. vom Mango-Chutney wurde auch noch der kleineste Rest mit dem Löffelchen zusammengekratzt! Ich persönlich hatte davor noch nie Mango-Chutney gemacht und war ebenfalls völlig begeistert! Aber auch der Minz-Joghurt-Dip war super. Zusammen mit den Pakoras - also im Kichererbsenmantel frittiertes Gemüse - und etwas Naan war es ein Gedicht!

Für 4 große Portionen



Naan

* ½ Würfel Frischhefe
* 1 TL Zucker
* 300g Mehl
* 2 EL Soja-Joghurt
* 3 EL Pflanzenöl
* ½ TL Backpulver
* 1 TL Salz
* 150ml Wasser

Alles zusammen zu einem Teig verkneten und mind. 1 Stunde (am besten mehrere) gehen lassen. Dann zu ca. 6 dünnen Fladen ausrollen und (im Idealfall auf einem Pizzastein) im auf 200°C vorgeheizten Backofen so lang backen, bis es leicht gebräunt ist. Meist sind das nur wenige Minuten! Einfach mal an einer Ecke testen, ob es shcon durch ist.

Raita

* 30 frische Minzeblätter
* 5-10 cm Gurke
* 1 kleine Knoblauchzehe
* 1-2 TL Zitronensaft
* 350 g Soja-Joghurt
* 3 hauchdünne Scheiben Ingwer (kleinerfingergroß)

Knoblauch, Minze, Ingwer und Gurke fein hacken und mit den restlichen Zutaten verschmischen. Dann mit Salz abschmecken, evtl. noch etwas Kreuzkümmel dazugeben. Damit der Minz-Geschmack schön durchkommt, am besten noch so lang wie möglich ziehen lassen!

Mango Chutney

* 1 Mango, noch nicht ganz reif
* 2 mittelgroße Zwiebeln
* 4 EL Zucker
* 1 EL Weißer Balsamico
* Saft einer kleinen Zitrone
* Ingwerstückchen, Walnussgroß
* Chiliflocken, Kreuzkümmel, Curry

Die Mango klein würfeln (ca. 0,5x0,5cm), ebenso die Zwiebel. Letzteres mit Öl in einem kleinen Topf anbraten, nach kurzer Zeit die Mango dazugeben. Dann den Zucker ebenfalls in den Topf und kurz karamellisieren lassen. Mit weißem Balsamico ablöschen, wahrscheinlich braucht man auch den ein oder anderen Schluck Wasser, damit es nicht anbrennt. Mit fein gehacktem Ingwer, Zitronensaft, Salz und den genannten Gewürzen abschmecken. Insgesamt sollte es ca. 10 Minuten köcheln, damit es die typische weiche Chutney-Konsistenz ergibt!

Gemüse Pakora

* Gemüse, so viel wie man möchte (wir hatten Brokkoli, Blumenkohl, Zucchini, Aubergine... vorgekochte (Süß)kartoffeln wären auch denkbar...)
* Kichererbsenmehl
* Kreuzkümmel, Curry & Salz
* Öl zum frittieren (Raps, Sonnenblume...)

Das Gemüse waschen und in kleine "mund-handliche" Stücke schneiden. Aus Kichererbsenmehl & Wasser eine dickflüssige Flüssigpanada anrühren und würzen. Viel Öl in einem kleinen Topf heiß machen. Wenn bei einem hineingehaltenen Holzspieß Bläschen aufsteigen, ist es heiß genug. Dann die Gemüsestückchen durch die Panade ziehen und frittieren, bis sie etwas gebräunt sind. 

Und dann: alles zusammen drapieren und genießen!

Dienstag, 15. April 2014

Räuchertofu-Döner mit Bärlauchsoße in Sesam-Fladenbrot (V)


Nach einem langen Tag in der Uni brauch ich manchmal was deftiges ;)

Für 4 große Döner

* 1/2 Würfel Frischhefe oder 1 Tütchen getrocknete
* 250 ml lauwarmes Wasser
* je 1 TL Zucker & Salz
* 50 ml Öl
* 500 g Mehl (ich hatte halb Vollkorn)
* 50 g Sesam + etwas zum drauf streuen

Die Hefe mit dem Zucker im lauwarmen Wasser auflösen. Dann in einer großen Schüssel mit Knethaken & Handrührgerät oder Küchenmaschine zusammen mit allen anderen Zutaten zu einem Teig verkneten. An einer warmen Stelle eine halbe Stunde lang gehen lassen. (Ich hatte großen Hunger und habe ihn nur 10 Minuten gehen lassen - hat auch geklappt, aber wenn man Zeit hat, ist etwas länger schon besser ;) ) Danach in 4 Teile teilen und zu runden Fladen formen, mit etwas Wasser betupfen, mit etwas Sesam bestreuen und 20 Minuten bei 180° C backen.

* 200 g Sojajoghurt von Provamel (Alpro ist zu süß)
* 8 frische, gewaschene Bärlauchblätter
* 2 EL Olivenöl
* 1 EL Zitronensaft
* Salz, Pfeffer, Paprikapulver...
* optional: 1 Knoblauchzehe (der Bärlauch bringt allerdings auch schon einen ähnlichen Geschmack mit)

Die Bärlauchblätter sehr fein hacken und mit den restlichen Zutaten vermischen oder gleich alles zusammen in den Mixer schmeißen und gut abschmecken.

* 250-400 g Räuchertofu von veggie life (gibts bei Rewe, Edeka... alle anderen finde ich so la la)
* jeweils 1/2 TL Oregano, gemahlene Koriandersamen, Thymian, Majoran & Paprikapulver
* Schuss Sojasoße zum ablöschen

Für 4 ganz hungrige Personen würde ich eher 400g Tofu empfehlen, aber bei uns haben auch 250g gereicht. Den Tofu in sehr dünne Scheiben schneiden und diese evtl. noch mal halbieren. In einer Pfanne einige Esslöffel Öl erhitzen und den Tofu scharf anbraten. Würzen und mit etwas Sojasoße ablöschen.
* Tomaten, Gurken, Zwiebeln und ähnliches zum garnieren

Das fertig gebackene Brot zu einer "Dönertasche" aufschneiden und befüllen!

Sonntag, 13. April 2014

Rote Linsen Bolognese Lasagne (V)


Bolognese Lasagne mal anders! Und zwar mit Roter Linsen Bolognese. Ich mag Linsen sehr gern und versuche sie wegen des hohen Eiweißgehaltes und anderen Vitaminen/Mineralstoffen regelmäßig in meinen Speiseplan einzubauen :)

Für eine große Auflaufform / 6 Portionen


* 2 Zwiebeln
* 2 Knoblauchzehen
* 400 g rote Linsen Linsen
* 3 Dosen gehackte Tomaten (jeweils 400g)
* Salz & Pfeffer
* jeweils ½ TL Oregano, Thymian, Majoran
* optional: Prise Chili
* optional: 100 ml Rotwein

Zwiebeln & Knoblauch schälen und würfeln, in einer großen Pfanne mit Öl anbraten. Mit Rotwein oder alternativ Wasser ablöschen und die Linsen und Tomaten dazugeben. Mit den Gewürzen abschmecken. Die Linsen müssen nicht in der Pfanne gekocht werden, weil sie ja später im Backofen noch genug Zeit zum garen haben.

* 500 ml Sojamilch
* 2 EL Apfelessig
* 3 gehäufte EL Hefeflocken
* 150 ml Öl (neutrales, z.B. Rapsöl)
* 4-5 gehäufte EL Speisestärke
* 1 TL Salz

In einem Mixer oder hohen Gefäß für einen Stabmixer alle Zutaten ca. 1 Minute gut durchmixen. Das ist unsere Gratinsoße. Die verwende ich gerne für alles mögliche, das "käsig" überbacken werden soll und stütze mich dabei auf das Rezept von Holgers Maulwurfshügel.

* Lasagneplatten (ca. 250-300 g - geschätzt, ich habe nicht abgewogen)

Eine große Auflaufform mit etwas Öl einpinseln und den Boden mit Lasagneplatten auslegen. Bei mir wurden es 3 Schichten, also Linsenmasse sowie die Soße gedanklich in 3 Teile teilen. Eine Schicht Linsenmasse drauf streichen - also ein Drittel - und etwas von der Soße vorsichtig drübergießen. Und dann wieder von vorne beginnen, mit Lasagneplatten.... bis die Linsenmasse aufgebraucht ist. Dann vollständig mit der Gratinsoße bedecken und ca. 45 Minuten im auf 180°C vorgeheizten Backofen backen.

Dienstag, 1. April 2014

Radicchio-Salat mit Apfel, Erdbeeren, Nüssen & Walsnuss-Ingwer-Zitronendressing (V)


Ich habe bisher selten Radicchio gegessen, dabei ist das eigentlich ein sehr leckerer Salat, wenn man ihn mit einem guten, leicht süßen Dressing anmacht. Vom Elixier in München in der Schrannenhalle habe ich das beste Walnussöl bekommen, das ich jemals probiert habe - so intensiv & zart zugleich.. unbeschreiblich :D Zusammen mit Ingwer, Zitrone und leicht karamelligem Agavendicksaft ergibt das ein tolles Dressing; Äpfel, Erdbeeren - man kann auch jegliche andere Früchte verwenden - und Nüsse runden geschmacklich ab. Noch ein, zwei Scheiben Vollkornbrot dazu und fertig ist eine schnelle & gesunde Mahlzeit!

2 Portionen

* 1/2 Kopf Radicchio
* 1 Apfel
* 4 Erdbeeren (oder anderes Obst)
* Nüsse nach Geschmack
* optional: Nussparmesan (Rezept)

Dressing

* 4-5 EL gutes Walsnussöl
* 2-4 hauchdünne Scheibchen Ingwer (Durchmesser meines Ingwerstückes ca. 2-3 cm)
* 1/2 ausgepresste Zitrone
* 2-4 EL Agavendicksaft oder Ahornsirup
* Salz & Pfeffer

Radicchio waschen und in Streifen schneiden. Apfel & Erdbeeren entstrunken/entkernen und in sehr feine Scheibchen schneiden. Salat mit den Obstscheiben auf 2 Tellern anrichten. Für das Dressing eine halbe Zitrone auspressen und mit dem Walsnussöl, fein gehacktem frischem Ingwer, Agavendicksaft sowie Salz & Peffer vermischen. Ich verwende für Dressings gerne eine kleines leeres Marmeladenglas: ich fülle alle Zutaten rein, Deckel zu und dann gut durchschütteln!
Nüsse evtl. vorher in einer trockenen Pfanne anrösten (je nachdem wie viel Zeit man grad hat ;) ) und über den Salat streuen. Dann fehlt nur noch das Dressing, welches direkt drüber geträufelt werden kann!
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